Rohstoffbeschaffung
Für die Herstellung unserer PlantBottle™-Verpackung nutzen wir Ethanol aus brasilianischem Zuckerrohr. Diese Zuckerrohrplantagen beanspruchen keine landwirtschaftlichen Nutzflächen für Lebensmittel, sondern sind ohnehin für die Produktion von Bioethanol angelegt.
Brasilianisches Zuckerrohr wird in der Hauptsache mit Regen bewässert und auf weiten, kulturfähigen Flächen angebaut, wobei ökologische Düngemittel verwendet werden. Die Plantagen, von denen unsere Rohstoffe stammen, sind weit von den amazonischen Regenwäldern entfernt und beeinträchtigen dank verantwortungsvoller Anbaumethoden und einer stabilen öffentlichen Ordnung die Biodiversität kaum.
Wir arbeiten außerdem an der Entwicklung einer zellulosischen Lösung, um Zucker aus Pflanzenabfällen und -resten zu gewinnen. Wir betrachten dies als die nächste Phase unserer PlantBottle™-Verpackungs-Innovation.
Brasilianisches Zuckerrohr-Ethanol wurde von der US-amerikanischen Environmental Protection Agency (EPA) als emissionsärmeres "Advanced Renewable Fuel" eingestuft und ist der einzige unter den Biotreibstoffen der ersten Generation, dessen einzigartige ökologische und soziale Verträglichkeit von führenden Experten aus aller Welt anerkannt wurde.
- Zuckerrohr ist eine erneuerbare, schnell wachsende Pflanze, die in der Lage ist, große Mengen von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre zu absorbieren.
- Der Hauptanteil der neuen Zuckerrohrplantagen in Brasilien befindet sich auf verödeten Weideflächen. Dies wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus, da Zuckerrohr in der Lage ist, große Mengen Kohlendioxid zu speichern.
- Brasilianische Zucker- und Ethanolfabriken generieren ihren Strom aus den Abfällen der Zuckerrohrproduktion selbst und erzeugen so sogar einen Überschuss an Elektrizität.
- Pro Einheit fossiler Energie, die für die Produktion des Ethanols benötigt wird, werden über acht Einheiten an erneuerbarer Energie erzeugt.
- Darüber hinaus spart auch der Einsatz von 35 Prozent Recyclingmaterial in der Flasche Treibhausgasemmissionen.
- Über 99% der brasilianischen Zuckerrohrplantagen sind über 2.000 km vom Amazonas entfernt.
- Die Brasilianische Regierung hat ein agro-ökologisches Nutzungsprogramm auf den Weg gebracht, das die Ausweitung des Zuckerrohranbaus auf 7,5 Prozent des gesamten brasilianischen Territoriums begrenzt und den Anbau von Zuckerrohr in über 90% des Landes verbietet, darunter das Amazonasgebiet und andere wichtige Ökosysteme.
- Brasilianisches Zuckerrohr-Ethanol ist produktiver als sämtliche Alternativen, wenn man die Menge des gewonnenen Treibstoffs in Relation zu der zum Anbau benötigten Fläche betrachtet.
- Brasilianische Zuckerrohrfelder benötigen praktisch keine Bewässerung, da es zuverlässig und reichlich regnet.
- Brasilianische Zuckerrohrplantagen sind aufgrund der innovativen Nutzung biologischer Dünger, die aus den Produktionsresten gewonnen werden, weniger abhängig von industriellen Düngemitteln.
- Die Bodenerosion ist bei brasilianischen Zuckerrohrfeldern gering, da die Pflanzen normalerweise nur alle 5 bis 7 Jahre neu gepflanzt werden.
- Fast die Hälfte allen brasilianischen Zuckerrohrs wird mechanisch geerntet.
- Während der Zuckerrohranbau in Brasilien stetig gestiegen ist, hat es bisher keinen Rückgang in der Nahrungsmittelproduktion gegeben. Zusätzlich zum Zucker ist Brasilien ein führender Exporteur von Rindfleisch, Kaffee, Orangensaft, Geflügel und Sojabohnen.
- Der Hauptanteil der neuen Anbauflächen für Zuckerrohr besteht aus verödeten Weideflächen.
- In Brasilien werden generell Fruchtfolgen festgelegt, die die Erholung des Bodens ermöglichen. 15-20% der Zuckerrohrkulturen werden jährlich entfernt, um mit anderen Pflanzen, wie Bohnen, Sojabohnen oder Erdnüssen ersetzt zu werden.
Wenn Sie mehr über diese Programme erfahren wollen, bitte besuchen Sie unsere
Webseite zum Thema nachhaltige Landwirtschaft.